Krankenhausseelsorge
Im Kirchenkreis Gütersloh ist die Krankenhausseelsorge ein eigenes übergemeindliches Arbeitsfeld. Speziell für diesen Bereich ausgebildete Seelsorgerinnen und Seelsorger arbeiten in folgenden Kliniken:
Klinikum Gütersloh gGmbH
St. Elisabeth-Hospital Gütersloh
Klinikum Gütersloh gGmbH
Pfarrerin Susanne Westrupp ist aus- und fortgebildet in Klinischer Seelsorge, Gestaltseelsorge und Coaching.
Sich im Krankenhaus wiederzufinden, wirkt oft wie ein Sturz aus unserer „normalen“ Wirklichkeit – egal, ob der Aufenthalt geplant war oder ganz plötzlich nötig wurde. Unsicherheit, Ängste und Fragen können beunruhigen.
Ein seelsorgliches Gespräch eröffnet manchmal Aussichten, die bis dahin nicht zu sehen waren, Wege, die sich lohnen zu gehen, Kraftquellen, die tragen.
Die Krankenhausseelsorge bietet solche Gespräche für Patienten und Patientinnen und deren Angehörige an und begleitet auch die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Klinikums. Hinzu kommen Andachten und Gottesdienste, Abendmahl und Segnung, Gespräch, Beichte, Abendmahl am Krankenbett, Begleitung am Sterbebett und Begleitung in der Trauer.
Andachten: Guten-Abend-Andacht zum Wochenbeginn
montags 18.30 Uhr in der Krankenhauskapelle
Orgelmeditation mit Paul Deutsch: samstags 17 Uhr in der Krankenhauskapelle
LWL-Klinik Gütersloh
Pfarrer Dr. Jörg Mertin ist aus- und fortgebildet in klinischer Seelsorge, Gerontopsychiatrie, Supervision (DGSv) und Psychoonkologie (Dt. Krebsgesellschaft).
Seelsorge in der Psychiatrie ist Begleitung während des (oft wiederholten) Klinikaufenthaltes und darüberhinaus, da die Klinik für Psychiatrieerfahrene eine wichtige Anlaufstelle bleibt.
Psychische Erkrankungen sind für Gesunde oft schwer einzufühlen und machen Angst. Und doch hat fast jeder direkt oder indirekt durch Freunde oder Angehörige damit zu tun. Die Erkrankungen sind weit verbreitet, in diesem Sinne „normal“ und niemand ist davor geschützt, vielleicht einmal selber zu erkranken. An einer psychischen Krankheit ist niemand schuld, sie tritt oft genauso unvorhergesehen auf wie eine andere Krankheit. In der Seelsorge nehmen wir an, dass in jeder psychischen Erkrankung ein Versuch verborgen ist, ein Lebensproblem auszudrücken oder eine akute Schwierigkeit oder Belastung zu bestehen.
Mir hilft der Glaube daran, dass Gott gerade für das fragmentierte Leben und Selbst einsteht und in ihm wirksam bleibt. Gottesdienste und Andachten, Gebet, Gespräch, die Beichte und der Segen sind Seelsorgeformen, die von psychisch Erkrankten erwartet werden und die ihnen im Sinne einer stützenden, ordnungstiftenden Kraft hilfreich sein können.
Gottesdienst: Sonntag, 10 Uhr in der Kreuzkirche


