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        <description>Evgl. Kirchenkreis Gütersloh</description>
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        <lastBuildDate>Fri, 30 Jul 2010 13:33:00 +0200</lastBuildDate>
        
        
        <item>
            <title>Wie Freunde aufgenommen</title>
            <link>http://www.kirchegt.de/ansicht/detail/article/302/35a52928e9.html</link>
            <description><![CDATA[Jubiläumsfeiern: Besuch der Partnerkirchenkreise Kyerwa und Murongo in Tansania]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">30 Jahre Kirchenkreis-Partnerschaft mit Tansania, 31 Jahre Selbständigkeit der Karagwe-Diözese und 100 Jahre Evangelisation des Nordwestens Tansanias – all das haben die Bielefelderin Gisela Niedergassel und die Gütersloherin Karin Gosejohann vor Ort mitgefeiert. Als Abgeordnete des Kirchenkreises Gütersloh reisten sie zwei Wochen lang durch die beiden tansanischen Kirchenkreise Kyerwa und Murongo. Sie besuchten Gemeinden, Familien sowie Projekte, feierten das Partnerschaftsjubiläum und vertraten den Kirchenkreis Gütersloh bei der 100-Jahres-Feier in Nyakahanga.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">„Uns war vorher gar nicht bewusst, dass wir so viele offizielle Termine haben würden“, erzählt Gisela Niedergassel. „Andauernd wurden Grundsteine gelegt und Kirchen oder Schulen eröffnet.“ Das Fest zum 100-jährigen Jubiläum in Nyakahanga erlebten die beiden Frauen als fröhliche Feier mit „neun Bischöfen, etwa 60 Pfarrern, 10 Chören und rund 2500 Gästen.“ Die Veranstalter hätten sich sehr über die Grüße und das Gastgeschenk aus Deutschland gefreut. Die Deutschen überreichten ein Altartuch für die Diözese und Paramente für die Gemeinden in Kyerwa und Murongo.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Um möglichst viele Menschen zu treffen und Projekte kennen zu lernen, absolvierten die Frauen ein strammes Besuchsprogramm. Dazu gehörte auch die Nyakatera Dispensary. Die kleine Krankenstation in Murongo wird seit langem von den Gütersloher Partnern unterstützt. „Es gibt keinen Strom und fast keine Medikamente, das einzige Mikroskop ist defekt“, erzählt Gisela Niedergassel. „Alle drei Monate kommt für einen Tag ein Arzt, das nächste Krankenhaus ist 100 Kilometer entfernt.“ Die Mitarbeitenden haben für sich selbst ein Wohnhaus gebaut, auch ein Ärztehaus ist in Bau. Das noch fehlende Dach wollen die deutschen Partner finanzieren. „Eine Solaranlage wird auch dringend gebraucht“, sagt Karin Gosejohann, „damit es endlich Strom gibt.“</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Auf ihrer Fahrt begleitet wurden Gisela Niedergassel und Karin Gosejohann von Obadijah Mukuta, dem ehemaligen Leiter des Jugendzentrum Nkwenda in Kyerwa. Dieses Projekt, das jungen Menschen eine Ausbildung als Maurer, Tischler oder Näherin bietet, wird von den Deutschen seit der Grundsteinlegung 1988 gefördert. „Ich bin begeistert, wie es sich weiter entwickelt hat“, berichtet Gisela Niedergassel. Sie ist beeindruckt von den neuen Gebäuden wie Schul- und Mitarbeiterhaus. In der Kirche von Nkwenda präsentierte ein ehemaliger Schüler des Ausbildungszentrums den Gästen voller Stolz Sitzbänke, die er für das Gotteshaus geschreinert hat. Er arbeitet heute als selbständiger Tischler. Eine der jungen Näherinnen fertigte afrikanische Gewänder für die zwei deutschen Glaubensschwestern.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Es sind die herzlichen Begegnungen, welche die deutschen Gäste nicht vergessen werden: Der festliche Partnerschafts-Gottesdienst in der Rwabwele-Kirche, zu dem die Gemeindefrauen sie mit einer Partnerschafts-Torte überraschten. Das Treffen mit Apolo Ntimba, der als Superintendent von Kyerwa vor 30 Jahren mit Pfarrer Dr. Rainer Albrecht die Partnerschaft ins Leben rief. Die Zusammenkunft mit dem Partnerschaftskomitee und viele andere Begegnungen mehr. Allerorts seien sie freigiebig bewirtet und mit Geschenken geradezu überschüttet worden.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Bei aller Begeisterung bleibt auch Nachdenklichkeit. Die Frauen haben viele halbfertige Gebäude gesehen, die langsam verrotten. Und etliche Kinder, die mit Plastikkanistern Wasser für ihre Familien holen. „Arm sind die meisten Menschen in Tansania“, sagt Gisela Niedergassel. „Aber das größte Problem ist doch die Wasserversorgung.“</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Insgesamt haben sie auf meist staubigen Sandpisten über 2000 Kilometer im Geländewagen zurückgelegt. „Überall sind wir wie Freunde aufgenommen worden“, resümiert Gisela Niedergassel. Und Karin Gosejohann ergänzt: „Dieser respektvolle, liebevolle Umgang miteinander - so etwas habe ich noch nie erlebt!“</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><em>Spenden für die Partner in Tansania sind willkommen: Konto 200 111 8032 bei der Bank für Kirche und Diakonie, BLZ 350 601 90, Kennwort „Tansania“.</em></p>
<p class="bodytext"><em>Mehr Infos unter <a href="http://www.karagwe.de/" target="_blank" >www.karagwe.de</a>.</em></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Zum Hintergrund der Reise</strong></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Gisela Niedergassel und Karin Gosejohann gehören zur Evangelischen Kirchengemeinde Isselhorst. Mit den Isselhorster Landfrauen engagieren sie sich schon lange für das Ausbildungszentrum Nkwenda. Gisela Niedergassel war bereits zum dritten Mal in Tansania. Sie arbeitet seit 1984 im kreiskirchlichen Tansania-Arbeitskreis (TAK) mit, der die Kirchenkreis-Partnerschaft koordiniert. „Als im Februar die Einladung zur Jubiläumsfeier kam, war klar: Da muss jemand von uns hinfahren!“ Doch außer Gisela Niedergassel hatte kein Mitglied des TAK Zeit. Sie brauchte ihre Freundin Karin Gosejohann nicht lange zu überreden, mitzukommen. Für diese war es die erste Reise in das afrikanische Land. Jetzt macht sie auch mit beim TAK. „Nachdem ich die Projekte und Menschen vor Ort persönlich kennen gelernt habe, ist mit das wichtig“, betont Karin Gosejohann.</p>]]></content:encoded>
            
            
            <pubDate>Fri, 30 Jul 2010 13:33:00 +0200</pubDate>
        </item>
        
        <item>
            <title>Aufregung ums Schnitkerhaus</title>
            <link>http://www.kirchegt.de/ansicht/detail/article/301/d5732c69b8.html</link>
            <description><![CDATA[Demonstration gegen geplante Schließung – Presbyteriumsbeschluss ausgesetzt]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Rheda-Wiedenbrück.</strong> An einer Demonstration zum Erhalt des Schnitkerhauses auf dem Rathausplatz in Rheda nahmen am Mittwoch, 28. Juli, an die 400 Kinder, Jugendliche und Erwachsene teil. Sie wurde von den ehrenamtlichen Mitarbeitenden des Hauses organisiert. Für sie gab Inga Recker ihrer Hoffnung Ausdruck, „dass das Presbyterium seine Entscheidung noch mal überdenkt.“</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">In einer Pressemitteilung hatte das Leitungsgremium der Evangelischen Versöhnungs-Kirchengemeinde Rheda-Wiedenbrück nach seiner letzten Sitzung am 8. Juli mitgeteilt, die offene Jugendarbeit im Schnitkerhaus beenden und das Haus schließen zu wollen. Zugleich solle die gemeindliche Jugendarbeit gestärkt werden. Investitionskosten im sechsstelligen Bereich würden die Versöhnungs-Kirchengemeinde angesichts der angespannten Haushaltslage an den Rand des finanziellen Ruins bringen, so der Presbyteriumsvorsitzende Marco Beuermann. Nur eine Woche später musste der entsprechende Presbyteriumsbeschluss nach Rücksprache mit dem Landeskirchenamt ausgesetzt werden. Denn laut Artikel 76 der Kirchenordnung müssen Mitarbeitende in allen wichtigen Fragen, die ihren Arbeitsbereich betreffen vom Presbyterium gehört werden – dies hatte man versäumt.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">In den letzten Wochen&nbsp;brach ein Sturm der Entrüstung über die Presbyterinnen und Presbytern herein. In Leserbriefen an die Tageszeitungen und persönlichen Anfeindungen machten etliche Zeitgenossen Wut und Enttäuschung Luft. „Ich kann den Ärger vieler Jugendlicher und Erwachsenen über die geplante Schließung gut verstehen“, so Beuermann. Dass die Mitglieder des Kirchenvorstands aber massiv angeklagt und beschimpft würden, hätten diese Ehrenamtlichen nicht verdient. Beuermann: „Der Beschluss zur Schließung des Schnitkerhauses war gewiss kein ‚Schnellschuss’.“ Vielmehr sei ein langer Entscheidungsprozess voraus gegangen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;Zu der von ehrenamtlichen Mitarbeitenden des Schnitkerhauses organisierten Demonstration kam Beuermann ebenso wie einige Mitglieder des Presbyteriums. Aufmerksam lauschten sie den Worten von Bürgermeister Theo Mettenborg. Der hob die Bedeutung des Schnitkerhauses für die Stadt hervor und warb dafür, gemeinsam neue Wege zum Erhalt des Hauses zu gehen. „Wir sind im Gespräch und werden auch weiter Gespräche suchen“, sagte er unter Applaus der Anwesenden.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Noch manch anderer trat an diesem Nachmittag ans Mikrofon, um eine Fortsetzung der Arbeit im Schnitkerhaus zu fordern. Am 15. September wird das Presbyterium der Versöhnungs-Kirchengemeinde das nächste Mal tagen. Ob der eine oder die andere, die sich jetzt lautstark zu Wort meldete, bis dahin mit Ideen aufwartet, wie das Schnitkerhaus tatsächlich zu retten sein könnte?</p>
<p class="bodytext"><em>kj</em></p>]]></content:encoded>
            
            
            <pubDate>Thu, 29 Jul 2010 15:22:00 +0200</pubDate>
        </item>
        
        <item>
            <title>Konfis für den Glauben begeistern</title>
            <link>http://www.kirchegt.de/ansicht/detail/article/300/f946529fb8.html</link>
            <description><![CDATA[Konfi-Camp 2010: Jugendliche des Kirchenkreises  leben eine Woche als „Gemeinde auf Zeit“]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Kirchenkreis.</strong> Zum sechsten Mal erlebten Jugendliche im Konfirmandenalter aus dem Evangelischen Kirchenkreis Gütersloh das Konfi-Camp in den Sommerferien: Insgesamt 263 Jungen und 276 Mädchen verbrachten unter dem Motto „Jesus inside“ acht Tage voller Spaß und Gemeinschaft im Kinder- und Jugenderholungszentrum Frauensee nahe Berlin. Das Camp wurde von 132 haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden betreut. Hinzu kamen 40 jugendliche Trainees, die sich im CVJM Gütersloh zu Jugendmitarbeitern ausbilden lassen. Mitgemacht haben die Kirchengemeinden Beckum, Gütersloh, Friedrichsdorf, Neubeckum, Oelde, Rheda-Wiedenbrück, Sennestadt, Verl und Wadersloh.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die Tage begannen und endeten mit einer Andacht. Vormittags standen Unterrichtseinheiten zum Thema „Jesus“ auf dem Programm. So erlebten die Jugendlichen die Taufe Jesu „live“ als Bibeltheater im Frauensee und überlegten dann, was ihre eigene Taufe für sie bedeutet. Auch Aspekte wie Schuld und Vergebung sowie das Abendmahl haben die Mitarbeitenden für die Jugendlichen lebensnah und sinnlich erfahrbar aufbereitet. „In dieser Woche leben wir mit den Konfis als Gemeinde auf Zeit“, erklärt Konfi-Camp-Geschäftsführer Wolfgang Laubinger. Der kreiskirchliche Jugendreferent betont: „Dabei wollen wir sie natürlich auch für unseren Glauben begeistern.“</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Nachmittags konnten die Konfis aus 50 Workshop-Angeboten auswählen: Ob sportlich, technisch oder kreativ – für jeden Geschmack war etwas dabei. Hinzu kamen „connecting games“ zur Stärkung der Gemeinschaft: Nur im Team konnten die Jugendlichen einen imaginären „reißenden Fluss“ überwinden, ein gefährliches „Spinnennetz“ durchqueren oder ein Seil entknoten. Abends durfte jeder auf der Bühne der „Showtime“ seine Talente entfalten oder mit der Konfi-Camp-Band „7 days made“ abfeiern. Höhepunkte waren ein Tagesausflug nach Berlin und der Markttag. An diesem Tag gestalteten alle Konfi-Gruppen Marktstände, an denen sie selbst gemachte Leckereien, witzigen Spiele, Serviceleistungen und Geschenkartikel anboten.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Aufgrund der hohen Waldbrandgefahr als Folge der Hitze mussten die Veranstalter auf gemeinsames Grillen verzichten. Für eine Abendandacht mit einem erleuchteten Labyrinth stiegen sie von Kerzen kurzerhand auf LED-Leuchten um. Andere Beeinträchtigungen wie bei einem Gewitter beschädigte Zelte und Raupen des Prozessionsspinners, deren Haare allergische Hautreaktionen auslösen können, taten der guten Laune keinen Abbruch.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">„Das Miteinander in der Gruppe finde ich toll“, sagt ein Mädchen. Einem Jungen gefallen „die Betreuer, die Spiele, die Workshops und die netten Freunde“. Wie gut die Mischung von Konfirmandenunterricht und Freizeit, Spaß und Spiritualität bei den jungen Leuten ankam, zeigt ein Video, das auf der Website <a href="http://www.konfi-camp.de/" target="_blank" >www.konfi-camp.de</a> zu sehen ist. Die gute Stimmung, die vielen Angebote, die Band und natürlich den See finden sie gut, die Andachten auch. „Macht Spaß, ist cool“, fasst ein Junge seine Eindrücke zusammen. Auch die – überwiegend ehrenamtlichen - Mitarbeitenden kommen zu Wort. Viele von ihnen waren selbst vor Jahren als Konfirmand dabei und fahren jeden Sommer wieder mit.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">„Es ist einfach toll, wie die Ehrenamtlichen das Camp tragen und es sich von Jahr zu Jahr weiter entwickelt“, freut sich Laubinger. „Das Konfi-Camp ist eine einmalige Chance, junge Menschen zu erreichen. So etwas muss man einfach machen!“</p>
<p class="bodytext"><em>Mehr Informationen unter <a href="http://www.konfi-camp.de/" target="_blank" >www.konfi-camp.de</a>.</em></p>
<p class="bodytext"><em>kj</em></p>]]></content:encoded>
            
            
            <pubDate>Wed, 28 Jul 2010 17:20:00 +0200</pubDate>
        </item>
        
        <item>
            <title>Erstaunliche Eindrücke vom &quot;Schwarzen Kontinent&quot;</title>
            <link>http://www.kirchegt.de/ansicht/detail/article/299/6543c8935e.html</link>
            <description><![CDATA[Bis zum 25. Oktober: Ausstellung AFRIKA in der Martin-Luther-Kirche]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Gütersloh.</strong> Farbenfroh, vielseitig, phantasievoll – so zeigt sich die Ausstellung „Afrika“, die seit Mittwoch, 21. Juli, in der Martin-Luther-Kirche zu sehen ist. Auf 75 Tafeln ist zu bestaunen, wie junge und alte Menschen sich hier in Gütersloh das Leben auf dem schwarzen Kontinent vorstellen. Unter der Anleitung der Gütersloher Künstlerin Serpil Neuhaus haben sie erstaunliche Eindrücke zusammengestellt. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die jüngste Teilnehmerin des Projektes ist gerade mal fünf Jahre alt, die älteste 73. „Alle haben mit Herz und Seele gearbeitet“, erzählt Serpil Neuhaus. „Sie haben im Internet recherchiert und Bücher gewälzt. Und nun sind alle ganz stolz und aufgeregt, dass ihre Bilder hier in der Kirche präsentiert werden. Einige Familien haben sogar ihren Urlaub verschoben, um bei der Eröffnung dabei zu sein“.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Eröffnet wird die Ausstellung mit einem Gottesdienst am Sonntag, 25. Juli um 18 Uhr in der Martin-Luther-Kirche. Bürgermeisterin Maria Unger hat ihr Kommen zugesagt, einige der jungen Talente wirken ebenfalls mit. Musikalisch gestalten den Gottesdienst Maik Herrmann (Trompete) und Markus Titzeck (Orgel).</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die Ausstellung bildet den Auftakt zu den Ausstellungen „Gütersloh global“ im Stadtmuseum und „Mission im Wandel“ in der Luther-Kirche, die beide im September zu sehen sind. „Ich habe ja selbst afrikanische Wurzeln“, verrät Neuhaus. „Mein Urgroßvater stammte aus Somalia. Auch darum bin ich begeistert, dass wir diese Bilder den Güterslohern zeigen können.“</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;„Afrika“ ist noch bis zum 25. Oktober zu den Öffnungszeiten der Kirche zu sehen: mittwochs bis freitags von 13 bis 18 Uhr, samstags von &nbsp;10 bis 14 Uhr und sonntags von 17 bis 19 Uhr.</p>]]></content:encoded>
            
            
            <pubDate>Wed, 21 Jul 2010 12:25:00 +0200</pubDate>
        </item>
        
        <item>
            <title>Beispielhaftes Engagement</title>
            <link>http://www.kirchegt.de/ansicht/detail/article/298/07296fae7f.html</link>
            <description><![CDATA[Kreatives Ehrenamt: Förderverein Historische Kirchen von der EKvW ausgezeichnet]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Westfalen/Gütersloh. </strong>Der Förderverein historische Stadtkirchen im Stadtzentrum Gütersloh e.V. wird mit dem Förderpreis „Kreatives Ehrenamt in der Kirche“ der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) ausgezeichnet. Weitere Preisträger sind das Café Eden in Menden (ein wöchentliches Frühstück für Wohnungslose und andere) sowie das Projekt „Starthilfe - Zeit stiften für junge Mütter“ der Evangelischen Frauenhilfe Siegen. Präses Alfred Buß übergibt die mit je tausend Euro dotierten Preise am Samstag, 30. Oktober, in der Gütersloher Apostelkirche.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Der nach 2006 und 2008 zum dritten Mal verliehene Förderpreis gilt besonders innovativen, anregenden, selbst bestimmten und Integration fördernden Projekten. Ausgezeichnet wird ehrenamtliches Engagement in den Bereichen Gottesdienst, Seelsorge/Beratung, Kultur- und Bildungsarbeit, Diakonie sowie weiteres Engagement in Gemeindearbeit und Gemeindeleitung. Die Anforderungen an den Förderpreis orientieren sich an den Zielen: Glauben vermitteln, Menschen stärken, Menschen gewinnen und Verantwortung übernehmen. In diesem Jahr lagen der Jury, deren sieben Mitglieder aus unterschiedlichen Arbeitsbereichen der westfälischen Landeskirche kommen, rund 40 Vorschläge vor.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Der „Förderverein historische Kirchen im Stadtzentrum Gütersloh e.V.“ wird für sein beispielhaftes ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet, das durch Fundraising, kirchliche Bildungs-, Kultur- und Öffentlichkeitsarbeit das Profil der Evangelischen Kirche in Gütersloh stärkt und den Erhalt der historischen Innenstadtkirchen als Baudenkmäler für die Evangelische Kirchengemeinde sicherstellt.</p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.histkirchenguetersloh.de/" target="_blank" >http://www.histkirchenguetersloh.de</a></p>]]></content:encoded>
            
            
            <pubDate>Mon, 19 Jul 2010 12:44:00 +0200</pubDate>
        </item>
        
        <item>
            <title>Im Konfi-Camp Gemeinschaft erfahren</title>
            <link>http://www.kirchegt.de/ansicht/detail/article/297/746ca990e5.html</link>
            <description><![CDATA[555 Konfirmanden verbringen eine Woche im Kinder- und Jugenderholungszentrum Frauensee
]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Kirchenkreis. </strong>&nbsp;555 Jungen und Mädchen im Konfirmandenalter sowie 130 Mitarbeitende aus dem Kirchenkreis Gütersloh sind am&nbsp;Freitagmorgen (16. Juli) per Bus zum Konfi-Camp im Kinder- und Jugenderholungszentrum Frauensee nahe Berlin aufgebrochen. Mit von der Partie waren auch 40 jugendliche Trainees des CVJM Gütersloh. Sie lassen sich auf dem achttägigen Camp zu ehrenamtlichen Mitarbeitenden ausbilden.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die Konfis kommen aus den evangelischen Kirchengemeinden Beckum, Gütersloh, Friedrichsdorf, Neubeckum, Oelde, Rheda-Wiedenbrück, Sennestadt, Verl und Wadersloh. Im Kinder- und Jugenderholungszentrum Frauensee findet das sechste Konfi-Camp des Kirchenkreises Gütersloh statt. Allein 237 der Konfis traten die Fahrt vom Marktplatz Gütersloh aus an. 172 von ihnen gehören zur evangelischen Gemeinde Gütersloh, 55 zur Friedrichsdorfer Gemeinde.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Unter dem Motto „Jesus Inside“ leben und lernen die jungen Leute eine Woche lang zusammen. Dabei erfahren sie eine starke Gemeinschaft, die über diese Zeit und über die Grenzen ihrer Kirchengemeinden hinaus ausstrahlen wird. Wie die Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen, kommen Jugendlichen mit gestärktem Selbstbewusstsein und gewachsener sozialer Kompetenz zurück. Das Zusammenleben in der eigenen Gruppe des Heimatortes wie mit den Konfis der anderen Gemeinden ist eine Herausforderung, an der die jungen Leute wachsen werden.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Das Konfi-Camp ist fester Bestandteil des Konfirmandenunterrichts der beteiligten Kirchengemeinden. Es geht um die Vermittlung der christlichen Lehre in Verbindung mit einem christlich geprägten Gemeinschafts- und Freizeiterlebnis. Dabei wollen die Organisatoren des Camps die jungen Leute auch für ehrenamtliches Engagement in ihrer Kirche gewinnen. Und die Rechnung geht auf: So sind etliche der ehrenamtlichen Teammitglieder selbst in den letzten Jahren als Konfis mitgefahren.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Im Camp setzen die Veranstalter auf Abwechslung: Neben Elementen des Konfirmandenunterrichts fördern sie sportliches Engagement und Kreativität mit einer Vielzahl von Workshops, Showprogrammen, einem Markttag und gottesdienstlichen Angeboten. Auch ein Ausflug ins nahe Berlin steht auf dem Programm.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><em>Weitere Informationen im Internet: <a href="http://www.konfi-camp.de/" target="_blank" >http://www.konfi-camp.de/</a>.</em></p>]]></content:encoded>
            
            
            <pubDate>Fri, 16 Jul 2010 12:59:00 +0200</pubDate>
        </item>
        
        <item>
            <title>Bildungslandschaft ändert sich</title>
            <link>http://www.kirchegt.de/ansicht/detail/article/296/faea8b10a2.html</link>
            <description><![CDATA[Vertreter der Evangelischen und katholischen Kirche tauschen sich mit dem Landrat aus
]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Kreis Gütersloh.</strong> Die Bereiche Kinder und Jugend sowie Bildung und gesellschaftliche Teilhabe im Kreis Gütersloh nahmen in der Diskussion von Vertretern der evangelischen wie katholischen Kirche und des Kreises Gütersloh breiten Raum ein. Auf Einladung von Landrat Sven-Georg Adenauer trafen sie sich am vergangenen Freitag im Kreishaus Gütersloh.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Seit zwei Jahren gebe es ein mit zwei vollen Stellen besetztes Bildungsbüro, informierte Christian Jung. „Unser Problem ist nur: Wie transportieren wir die wesentlichen Inhalte in die Schule?“, so der Fachbereichsleiter des Kreises Gütersloh für Bildung, Jugend und Soziales. Bildung sei auch in der evangelischen Kirche ein brennendes Thema, betonte Walter Hempelmann, Superintendent des Kirchenkreises Halle. Sein Gütersloher Kollege Christian Heine-Göttelmann regte an, in Sachen Bildung gemeinsame Netzwerke zu bilden. Die Idee stieß beim Landrat auf offene Ohren.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Finanzielle Sorgen bereitete den Kreisvertretern der Trend von der Förderschule hin zur Regelschule. „Kinder, die statt der Förderschule eine Regelschule besuchen, haben oft Anspruch auf einen Integrationshelfer, die der Kreis bezahlen muss“, machte Jung das Dilemma deutlich. Schon jetzt gebe es 90 dieser Helfer. Auch das von der neuen Düsseldorfer Koalition geplante gemeinsame Lernen der Schulkinder bis zur 6. Klasse werde „zu einer deutlichen Änderung des Schulsystems führen.“ Trotz allen Verständnisses plädierte Hempelmann klar für die Integration von Kindern mit Beeinträchtigungen: „Es ist richtig, sie in die Mitte der Gesellschaft zu holen. Wir als Kirche wollen das.“ Und Dechant Wilhelm Wigger (Harsewinkel) ergänzte: „Integration führt zu Normalität, die nur zu begrüßen ist.“</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Ein weiteres Thema war die Entstehung eines neuen Jugendamtes in der Region. „Rheda-Wiedenbrück wird 2012 ein Jugendamt einrichten“, informierte Landrat Adenauer. „Für die Kinder und Jugendlichen ist das kein Drama“, meinte Jung. Denn mehr Jugendämter bedeuteten mehr Fachpersonal und somit mehr Betreuung. Ein Problem seien die fachlichen Standards kleiner Jugendämter. „Wir begrüßen das nicht“, so der Standpunkt von Heine-Göttelmann. „Es ist schon jetzt schwierig, mit mehreren Jugendämtern gleichzeitig zu verhandeln“, so der Gütersloher Superintendent. Denn der Kirchenkreis Gütersloh deckt sich nicht mit dem Kommunalkreis - auch Gemeinden in Bielefeld und des Kreises Warendorf gehören dazu.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Das neue Kinderbildungsgesetz sahen alle Gesprächspartner kritisch. „Obwohl es sich Bildungsgesetz nennt“, sagte Heine-Göttelmann, „bleibt weniger Zeit für Kinder und Eltern.“ „Von optimaler Kinderbildung sind wir weit entfernt“, stimmte Jung zu. Trotz vieler Mängel sei jedoch nicht zu erwarten, dass das Gesetz wieder abgeschafft werde.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">„Die Schere zwischen Reichen und Armen klafft immer weiter auseinander“, stellte Hempelmann fest. „Darüber müssen wir reden!“ Mit ihren traditionellen Angeboten erreichten die Kirchen die klassische Mittelschicht und kaum noch von Armut bedrohte Menschen, so die Erfahrung beider Konfessionen. Heine-Göttelmann: „Früher gingen die Frauen der Evangelischen Frauenhilfe in die Nachbarschaft und leisteten selbstverständlich Familienhilfe. Das gibt es nicht mehr.“</p>
<p class="bodytext"><em>kj</em></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
            
            
            <pubDate>Wed, 14 Jul 2010 13:45:00 +0200</pubDate>
        </item>
        
        <item>
            <title>Zehn Jahre „Erste Hilfe für die Seele“</title>
            <link>http://www.kirchegt.de/ansicht/detail/article/295/f692f24137.html</link>
            <description><![CDATA[Jubiläum der Notfallbegleitung im Kreis Gütersloh]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Sie haben in den letzten 10 Jahren rund 2.500 Menschen betreut, die durch Unfälle, Suizide oder häusliche Todesfälle in seelische Not geraten sind. In über 500 Begleitungen sind sie quer durch den Kreis Gütersloh aktiv gewesen. Dabei haben sie 25.000 Kilometer in ihren Privat-Pkw zurückgelegt. Und das alles ehrenamtlich. Die Rede ist von den rund 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Notfallbegleitung Gütersloh, die in diesem Jahr auf ihr 10-jähriges Bestehen zurückblicken kann. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Vor einem Jahrzehnt stellte eine Gruppe mit Vertretern von Kirche, Polizei, Rotem Kreuz und Malteser Hilfsdienst Überlegungen an, auch im Kreis Gütersloh eine Organisation zu schaffen, die Angehörigen und Opfern in schwierigen Situationen beisteht. In mehreren Nachbarkreisen gab es damals schon Notfallseelsorge-Organisationen. So wurde im Jahr 2000 im Gütersloher Kreishaus die Gründungsurkunde unterschrieben. Die Schirmherrschaft übernahm Landrat Sven-Georg Adenauer. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Das NFB-Team gewährleistet an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr eine Bereitschaft, um bei einem Notfall so schnell wie möglich vor Ort zu sein und „Erste Hilfe für die Seele“ zu leisten. Seit Ende 2009 steht die NFB auf Wunsch des Kreises auch zur Betreuung von betroffenen Einsatzkräften der Feuerwehr und des Rettungsdienstes zur Verfügung. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die Arbeit der NFB geschieht ausschließlich ehrenamtlich. Kosten für Ausstattung und Fortbildung der Mitglieder werden durch Spenden gedeckt. Strukturiert wird die Arbeit der NFB durch ein Orga-Team, dem Ursula und Peter Rutschkowski (Polizei), Karin Kropat (DRK), Andreas Freßmann (Malteser) und Marco Beuermann (Kirche) angehören. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Das Jubiläum nahmen die Mitglieder der NFB nun zum Anlass, um an einem Fortbildungswochenende auf zehn erfolgreiche Jahre zurückzublicken, aber auch um neue Aufgaben für die Zukunft in den Blick zu nehmen. So wurden die Teilnehmer in Themenbereichen wie „Umgang mit Stress-Situationen“ und „Arbeit der NFB in Großschadenslagen“ geschult. </p>
<p class="bodytext"><em>beu</em></p>]]></content:encoded>
            
            
            <pubDate>Mon, 12 Jul 2010 17:22:00 +0200</pubDate>
        </item>
        
        <item>
            <title>„Das können wir nur gemeinsam“</title>
            <link>http://www.kirchegt.de/ansicht/detail/article/294/183e675912.html</link>
            <description><![CDATA[Kerstin Pilz als neue Pfarrerin der Versöhnungs-Kirchengemeinde in Langenberg eingeführt

]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Langenberg.</strong> Endlich ist sie angekommen: Mit einem festlich-fröhlichem Abendmahls-Gottesdienst in der Langenberger Friedenskirche wurde Kerstin Pilz am vergangenen Sonntagnachmittag in die fünfte Pfarrstelle der Evangelischen Versöhnungs-Kirchengemeinde Rheda-Wiedenbrück eingeführt. Die 33-Jährige hat zum 1. Juli ihr Amt von Christian Heine-Göttelmann übernommen. Der Pfarrer ist seit November 2009 Superintendent des Kirchenkreises Gütersloh.</p>
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<p class="bodytext">Die Gemeinde bereitete ihrer neuen Pfarrerin in mehrfacher Hinsicht einen warmen Empfang. Bei strahlendem Sommerwetter standen in der überfüllten Kirche Fenster und Türen weit offen. Auch wer keinen Platz mehr gefunden hatte, konnte so auf dem Vorplatz mitfeiern. Der Posaunenchor der Gemeinde und eine sangesstarke Abordnung des Gospelchors „Rejoice“ sorgten für den musikalischen Rahmen.</p>
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<p class="bodytext">Kerstin Pilz’ Entscheidung für das Theologiestudium sei vom festen Wunsch geprägt gewesen, einmal als Gemeindepfarrerin zu arbeiten, erzählte Pfarrer Frank Schneider bei seiner Ansprache zur Einführung. Der Synodalassessor würdigte Pilz’ umfassende Ausbildung und ihre Erfahrungen im Umgang auch mit leidenden und sterbenden Menschen. Die Buchstaben ihres Nachnamens stünden für ihre „Persönlichkeit“, die sie in die Gemeinde einbringe, ihr „Interesse“ an den Menschen, die „Liebe“ Gottes zu den Menschen, die sie leben und die „Ziele“, die sie erreichen wolle.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Gemeinsam mit den assistierenden Pfarrern Marco Beuermann (Wiedenbrück) und Michael Hayungs (Herzebrock-Clarholz) legte Schneider Kerstin Pilz die Hände auf und segnete sie für ihren Dienst. Es folgten Segensworte von weiteren Pfarrerinnen und Pfarrer, Presbyteriums- und Familienmitgliedern sowie Mitarbeitenden der Gemeinde.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Ihre erste Predigt als frisch gebackene Gemeindepfarrerin über Verse aus dem ersten Korintherbrief (Kapitel 1, 18-25) stellte Pilz unter das Motto „Erwartungen“. Sie erzählte von Freude über erfüllte wie von Enttäuschung über verfehlte Erwartungen. Gott erwarte ein Umdenken von uns Menschen: Es gelte, den Wert des menschlichen Lebens auch in der Schwachheit zu erkennen und zu schützen. Der Gemeinde versprach die Pfarrerin: „Ich kann Ihre Erwartung erfüllen, dass ich sonntags pünktlich hier auf der Kanzel stehe. Aber Gottes Erwartung, dass wir das Wort vom Kreuz weiter geben, können wir hier in der Gemeinde nur gemeinsam erfüllen.“ Und sie schloss: „Gott erwartet viel von uns. Lasst uns heute gemeinsam anfangen.“</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Nach dem Gottesdienst nahm die Pfarrerin bei einem legeren Empfang im Freien freudestrahlend Glück- und Segenswünsche von Vertretern der Evangelischen und der Katholischen Gemeinde sowie der Ortsvereine entgegen. Auch Gratulanten aus ihrem Heimat-Kirchenkreis Paderborn waren angereist. Dort war sie seit Mai 2007 als Ehrenamtspfarrerin und Seelsorgerin auf einer Palliativstation tätig gewesen.</p>
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<p class="bodytext">Derzeit wird das Pfarrhaus neben der Kirche noch renoviert. Kirsten Pilz hofft, mit ihrem Mann Karsten und den beiden gemeinsamen Kindern noch vor Ende der Sommerferien einziehen zu können. Dann wird sie endgültig angekommen sein in ihrer neuen Gemeinde.</p>
<p class="bodytext"><em>kj</em></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
            
            
            <pubDate>Tue, 06 Jul 2010 16:59:00 +0200</pubDate>
        </item>
        
        <item>
            <title>Abschied von Volker Neugebauer</title>
            <link>http://www.kirchegt.de/ansicht/detail/article/293/f482fc31bb.html</link>
            <description><![CDATA[Kirchenkreis Gütersloh trauert um Neubeckumer Pfarrer]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Neubeckum.</strong> Im Alter von nur 47 Jahren ist Volker Neugebauer, Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Neubeckum, am vergangenen Mittwochabend nach langer schwerer Krankheit verstorben. Nach seinem plötzlichen Tod trauern - gemeinsam mit seiner Familie und seiner Gemeinde - die Pfarrerinnen und Pfarrer sowie die weiteren Mitarbeitenden des evangelischen Kirchenkreis Gütersloh um einen engagierten Kollegen und liebenswerten Menschen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Volker Neugebauer wurde am 8. April 1963 in Münster geboren. Nach seinem Wehrdienst begann er zunächst ein Studium der Mathematik und Betriebswirtschaft, bevor er in Münster, Marburg und Bonn Theologie studierte. Als Vikar kam Neugebauer 1992 in die evangelische Kirchengemeinde Beckum, hier war Pfarrer Friedrich Vogelpohl sein Mentor. In der Beckumer Christus-Kirche ist Volker Neugebauer auch ordiniert worden. Nach eineinhalb Jahren Tätigkeit als Pfarrer im Hilfsdienst trat er im März 1996 die Pfarrstelle in Neubeckum an.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">In seiner Arbeit als Seelsorger einer Diasporagemeinde wie darüber hinaus engagierte sich Volker Neugebauer in der Ökumene, der Kirchentagsbewegung, der Dekade zur Überwindung von Gewalt sowie der Jugendarbeit. Besonders letzterer widmete er viel Zeit und Herzblut. Auch sozialpolitischen und diakonischen Themen schenkte er Aufmerksamkeit.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Volker Neugebauer hat seinen Glauben auf sympathische und authentische Weise gelebt und seine Gemeinde wie den Kirchenkreis Gütersloh bleibend geprägt. Er verstand es, andere Menschen zu begeistern und hat in seinem viel zu kurzen Leben den Segen Gottes, von dem er sich umfangen wusste, reichlich weiter gegeben. Seiner schweren Krankheit begegnete er mit Offenheit, Optimismus und Gottvertrauen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Unsere Gedanken und Gebete sind in dieser schweren Zeit bei seiner Frau Elke und den gemeinsamen Kindern Friederike, Matthias und Miriam.</p>
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<p class="bodytext">Mit Volker Neugebauer verlieren wir einen guten Freund und Wegbegleiter, den wir sehr vermissen werden. In der Hoffnung auf Jesus Christus, der den Tod überwunden hat, befehlen wir ihn in Gottes Hand.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><em>Christian Heine-Göttelmann</em></p>
<p class="bodytext"><em>Superintendent des Kirchenkreises Gütersloh</em></p>]]></content:encoded>
            
            
            <pubDate>Mon, 05 Jul 2010 17:38:00 +0200</pubDate>
        </item>
        
    </channel>
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