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        <description>Evgl. Kirchenkreis Gütersloh</description>
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        <lastBuildDate>Mon, 23 Jan 2012 16:20:00 +0100</lastBuildDate>
        
        
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            <title>Musikalische Pilgerreise</title>
            <link>http://www.kirchegt.de/ansicht/detail/article/473/777c42c9af9fe034a6aaae5f7d034123.html</link>
            <description><![CDATA[Kirche, Küche und Konzert: 13. Inspirations-Neujahrskonzert in der Gütersloher Matthäuskirche]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Gütersloh. </b>„Jeder Mensch kommt irgendwann in seinem Leben an den Punkt, an dem er sich den Fragen nach dem Woher und Wohin seines Lebens stellt“ – davon ist Johannes Falk überzeugt. Inspiriert von John Bunyans Buch „Pilgerreise“ aus dem Jahr 1675 hat der Sänger und Songwriter diese Fragen musikalisch verarbeitet. Am vergangenen Samstagabend stellte er sein Werk im Rahmen des 13. Inspirations-Neujahrskonzertes vor. Für das leibliche Wohl sorgte der Partyservice Sampl aus Rietberg. Die Veranstaltung des Evangelischen Kirchenkreises Gütersloh in der Matthäuskirche war ausverkauft.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">„Ich such ein Leben, das ewig hält, das nicht wie eine Blume auf dem Feld verwelkt. Das mehr als 29.000 Tage zählt und nicht sang- und klanglos irgendwann zu Ende geht.“ Johannes Falk machte klar, dass es ihm um nichts weniger geht als um die Suche nach Wahrheit und die Sehnsucht nach Freiheit, Geborgenheit und ewigem Leben. Mit seinen Liedern ließ er die Zuhörer teilhaben an dem, was ihn im Innersten bewegt. Dabei kam der christlich geprägte Deutschrocker jedoch nie missionarisch daher. Es gehe ihm nicht um eine einzelne Glaubensrichtung, sondern darum, dass Bewusstsein zu wecken: „Wir sind alle Pilger, jeder auf seiner persönlichen Reise.“ So erhielten die Zuhörer auch bestens musikalisch verpackte Anregungen, sich mit Grund und Ziel des eigenen Lebens auseinander zu setzen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Falk begleitete sich selbst auf dem Keyboard, bei den meisten Liedern unterstützten ihn Gitarrist Andreas Mette, Christoph Carl am Bass sowie Daniel Jakobi am Schlagzeug. Von Anfang an zog seine markante Stimme, die tiefgründigen Texte und eingängigen, klangschönen Melodien das Publikum in ihren Bann. Gut gelaunt suchte Falk zwischen den Liedern den Kontakt zum Publikum. Das nahm es mit Humor, als Falk Gütersloh kurzerhand in die Pfalz verlegte – und das, obwohl er schon mehrfach in Ostwestfalen aufgetreten ist.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Wie gut Falks Musik den Güterslohern gefiel, zeigte sich bei der Verlosung dreier signierter CDs in der Pause: Zwei der Gewinner hatten sie bereits zuvor erworben.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Nach rund zwei Stunden erklatschte sich das begeisterte Publikum noch zwei Zugaben. Wie in den vergangenen Jahren ist das Inspirations-Rezept „Kirche, Küche und Konzert“ aufgegangen. Fazit: Ein inhaltlich anspruchsvolles Konzert, das etwas von der Leichtigkeit einer Seele ahnen ließ, die sich auf ihrem Weg getragen weiß: „Ich bin mit dir unterwegs, quer durch mein Leben von Anfang an bis zum Ziel, niemals allein.“</p>
<p class="bodytext"><i>&nbsp;kj</i></p>]]></content:encoded>
            
            
            <pubDate>Mon, 23 Jan 2012 16:20:00 +0100</pubDate>
        </item>
        
        <item>
            <title>„Zum Wohle und Nutzen der Menschen“</title>
            <link>http://www.kirchegt.de/ansicht/detail/article/472/6ceab20bad1710a8618e09377447f06b.html</link>
            <description><![CDATA[Siegfried Wolff ist neuer Leiter des Katharina-Luther-Hauses]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Gütersloh.</b> „Ich bin ja ein Gütersloher“ stellt sich Siegfried Wolff derzeit bei Angehörigen-Versammlungen im Katharina-Luther-Haus vor. Sein Tonfall verrät ihn zwar als Randberliner, aber hinter seiner Aussage steht der 52-Jährige, der seit 1984 in Evangelischen Johanneswerk tätig ist und die Kreisstadt in Ostwestfalen zu seiner Wahlheimat auserkoren hat. Mitte November übernahm er die Leitung der stationären Alteneinrichtung an der Feuerbornstraße.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Ausgebildet als Altenpfleger durchlief Siegfried Wolff bei dem großen diakonischen Träger verschiedene Stationen. Unter anderem sammelte er Erfahrungen als Teamleiter während seiner zehnjährigen Tätigkeit in der Wohnbereichsleitung. Bis 2009 war er sechs Jahre Personalreferent für die fünf Johanneswerk-Einrichtungen im Kreis Gütersloh, bevor er in Bielefeld die Leitung des Marienstifts übernahm. Dort hat er in der stationären Altenpflege-Einrichtung bewiesen, dass er für Kontinuität, Stabilität und Verlässlichkeit eintritt.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Im Katharina-Luther-Haus betreut das Team um Siegfried Wolff überwiegend Menschen mit Demenz. 100 vollstationäre Plätze und elf Plätze für Kurzzeitpflege stehen zur Verfügung. Das Betreuungsteam umfasst 100 Mitarbeitende; dazu kommen 30 ehrenamtliche Helfer. Im gerade begonnenen Jahr möchten Leitung und Mitarbeiter verschiedene Pläne und Projekte realisieren. Eines davon: die Einrichtung eines geschützten Gartens, den auch Menschen mit Demenz nutzen und genießen können. „Ich freue mich über die neue Aufgabe“ sagt der neue Heimleiter Siegfried Wolff. „Ich werde meine Erfahrungen aus 28 Jahren Praxis im Evangelischen Johanneswerk einbringen – zum Wohle und Nutzen der Menschen, die hier im Katharina-Luther-Haus leben.“</p>
<p class="bodytext"><i>JW</i></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
            
            
            <pubDate>Fri, 20 Jan 2012 16:11:00 +0100</pubDate>
        </item>
        
        <item>
            <title>„Da müssen wir mitmachen!“</title>
            <link>http://www.kirchegt.de/ansicht/detail/article/471/24eb635641751e15781d7db74f420e5c.html</link>
            <description><![CDATA[ÖKUMENE: Andrang beim Kirchenstand auf der 15. Gütersloher Hochzeitsmesse]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Gütersloh. </b>Wer in der Evangelischen Kirchengemeinde Gütersloh kirchlich heiraten will, kommt an Hans-Georg Meyer im Gemeindebüro nicht vorbei. Er weiß, welcher Pfarrer oder welche Pfarrerin für das heiratswillige Paar zuständig ist, welche Unterlagen benötigt werden und ob der Wunschtermin in der Kirche noch frei ist. Am Umgang mit den Menschen hat er viel Freude. Seitdem er die Aufgabe von Karin Schütz übernommen hat, ist es für ihn zudem Ehrensache, den ökumenischen Kirchenstand auf der Gütersloher Hochzeitsmesse mit zu betreuen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Seit 10 Jahren ist die Evangelische Kirche hier vertreten. In dieser Zeit mag sich die Brautmode verändert haben. Die Vertreterinnen und Vertreter der evangelischen und katholischen Kirche setzen jedoch nach wie vor auf das persönliche Gespräch mit den Messebesuchern. „Ich weiß nicht, warum“, sagt Meyer, aber dieses Mal hatten wir viel mehr zu tun als in den letzten Jahren.“ Karin Schütz und die Pfarrerinnen Wiebke Heine, Erika Engelbrecht und Kerstin Jacobsen haben dieselbe Erfahrung gemacht. „Welcher Pfarrer ist eigentlich für uns zuständig?“ „Können wir auch in einer anderen als unserer Gemeindekirche heiraten?“ Ließen sich bei den vergangenen Messen zeitweilig kaum Besucher ansprechen, konnten sie sich in diesem Jahr vor Fragen kaum retten. „Es hat richtig Spaß gemacht“, so Wiebke Heine, „die Zeit ist unglaublich schnell vergangen.“</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">„Unser Pastor will nicht, dass mich mein Vater zum Altar begleitet“, erzählt eine Braut traurig. Sie weiß: Der Brauch stammt aus patriarchalischer Zeit, als der Vater die Tochter aus seinem Besitz in den des Bräutigams übergab. „Mein Vater ist immer mein Beschützer und ich sein Liebling gewesen. Ich wünsche mir so, dass er mich auf diesem Weg begleitet!“ Ob der Pfarrer noch ein Einsehen hat?</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Hans-Georg Meyer kommt aus dem Staunen nicht heraus: „Nach der Messe war hier im Gemeindebüro unglaublich viel zu tun“, freut er sich. Für ihn steht fest: „so lange es diese Messe gibt, müssen wir Kirchenleute mitmachen!“</p>
<p class="bodytext"><i>kj</i></p>]]></content:encoded>
            
            
            <pubDate>Fri, 20 Jan 2012 16:06:00 +0100</pubDate>
        </item>
        
        <item>
            <title>Musikalische Pilgerreise mit Johannes Falk</title>
            <link>http://www.kirchegt.de/ansicht/detail/article/470/e784fe0e122fbd9f696ae5db2e423346.html</link>
            <description><![CDATA[Inspirations-Neujahrskonzert am 21. Januar – Vorverkauf hat begonnen]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Gütersloh.</b> „Kirche, Küche und Konzert“ lautet das Erfolgsrezept von Inspirations, dem begeisternden Neujahrskonzert in der Gütersloher Matthäuskirche, Auf der Haar 64. Im 13. Jahr der Reihe hat das Inspirations-Projektteam des Kirchenkreises Gütersloh Johannes Falk verpflichtet. Am Samstag, 21. Januar lädt er sein Publikum ein, ihn einen Abend lang auf seiner musikalischen Pilgerreise zu begleiten. Stimme und Klavier bilden dabei zu einer Einheit und formen einfühlsame wie ausdrucksstarke Melodien.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Wie bei Inspirations üblich, starten die Gäste ab 18 Uhr in der Kirche mit einem schmackhaften Abendessen in den Abend. Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr. Das Essen ist im Eintrittspreis enthalten.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Einzelkartenarten kosten 20 Euro, Mini-Familienkarten (ein Erwachsener, Kinder bis 12 Jahre) 25 Euro und Maxi-Familienkarten (zwei Erwachsene, Kinder bis 12 Jahre) 45 Euro.</p>
<p class="bodytext">Die Karten gibt es im Vorverkauf in der Buchhandlung Eckart, Münsterstraße 19 in Gütersloh, im Internet unter <a href="http://www.cvents.de/" title="blocked::http://www.cvents.de/" target="_blank" >www.cvents.de</a>, per Telefon unter: (05241) 688892 oder an der Abendkasse.</p>
<p class="bodytext"><i>&nbsp;kj</i></p>]]></content:encoded>
            
            
            <pubDate>Sun, 18 Dec 2011 15:36:00 +0100</pubDate>
        </item>
        
        <item>
            <title>„Was unterm Baum entschieden wird...“</title>
            <link>http://www.kirchegt.de/ansicht/detail/article/469/de8b8d5ef6a9095aafc9fbd705ba9ac2.html</link>
            <description><![CDATA[Weihnachtsgruß des Superintendenten Christian Heine-Göttelmann]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">&quot;Weihnachten wird unterm Baum entschieden!“, sagt ein Ihnen sicherlich bekannter Werbeslogan. In dazugehörigen Fernsehspots sieht man Menschen sich wild freuen, weil die Geschenke unterm Baum Glücksgefühle auslösen. Wenn das so wäre …</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Der Spruch bleibt im Kopf. Aus Sicht der Werbeleute ein voller Erfolg. Er erinnert an Sätze wie: „Dieser Streit wird auf dem Schlachtfeld entschieden.“ Weihnachten als Kampf um Liebe und Anerkennung. Eine Konsumschlacht, die es zu gewinnen gilt. Eine Perversion, die&nbsp; zum Widerspruch reizt.. Selten sind Besinnung und Konsum so dicht beieinander wie an Weihnachten – oder vielleicht auch so weit voneinander entfernt.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Wir haben unseren Kindern vor Jahren erzählt: Es gibt keinen Weihnachtsmann, der die Geschenke bringt. Sondern wir schenken uns gegenseitig etwas, weil wir uns freuen, dass Jesus geboren ist. Unsere Kinder haben das im Kindergarten weiter erzählt. „Ihr zerstört den Kindern die Stimmung!“, hieß es darauf.</p>
<p class="bodytext">Eigentlich brauche ich nicht mehr. Eigentlich sogar weniger, aber davon mehr: Weniger Konsum, Stress und Arbeitsbelastung, mehr liebevolle, ehrliche Menschen um mich herum. </p>
<p class="bodytext">Unter vielen Weihnachtsbäumen steht eine Krippe. Erinnerung an eine Geschichte. Eine scheinbar längst vergangene Geschichte, unhistorisch ausgeschmückt. Lesen Sie mal im Lukasevangelium im 2. Kapitel. Ob Sie darin Ochse und Esel finden…?</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Worum geht’s? „Fürchtet Euch nicht“, sagt der Engel. Und: „Es wird nicht dunkel bleiben über denen, die in Angst sind“ – sagt ein Prophet. Geschichten gegen die Angst, das Alleinsein, das Klein-gemacht-werden. Ich weiß nicht, was die sich damals erzählt haben, aber es hat gewirkt.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Es gibt Menschen, die in unserem Leben kommen und es wieder verlassen. Es gibt aber auch Menschen, die eine Weile bleiben und eine Spur hinterlassen. Und wir sind nie mehr dieselben.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die eine besondere menschliche Gottesspur hat eben damals begonnen. „Denn jeder Stiefel, der mit Gedröhn dahergeht und jeder Mantel durch Blut geschleift, wird verbrannt.“ – sagt der Prophet über die Folge dieser Veränderung. Friede auf Erden… </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Sich diesen Wunsch zu erfüllen bleibt Anreiz – alle Jahre wieder – und wird zuallererst nicht unterm Baum entschieden.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Ochs und Esel kommen übrigens durch den Propheten Jesaja (Jesaja 1,3) ins Spiel. Dem Sinn nach sagt er: Selbst der „dumme“ Ochse und der „störrische“ Esel wissen, worum es geht und wo sie hingehören. Ich lasse sie unterm Baum. Entschieden!</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Frohe Weihnachten!</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Ihr </p>
<p class="bodytext">Christian Heine-Göttelmann</p>
<p class="bodytext"><i>Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Gütersloh</i></p>]]></content:encoded>
            
            
            <pubDate>Sun, 18 Dec 2011 14:56:00 +0100</pubDate>
        </item>
        
        <item>
            <title>„Gott befohlen!“</title>
            <link>http://www.kirchegt.de/ansicht/detail/article/468/a8154a1afc32aa4bee6cfa97481e2517.html</link>
            <description><![CDATA[Pfarrer Wilfried Heitland in den Ruhestand verabschiedet]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Rietberg.</b> Eindreiviertel Jahr lang hat Pfarrer Heitland je zur Hälfte in den Evangelischen Kirchengemeinden Rietberg und Ummeln gearbeitet. Bereits am dritten Advent feierte er seinen letzten Gottesdienst in Ummeln. Am vierten Advent verabschiedete ihn Superintendent Christian Heine-Göttelmann in der Evangelischen Kirche Rietberg offiziell in den Vorruhestand.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Zum 1. Januar wird Pfarrerin Verena Westermann Dietrich Fricke mit einer halben Stelle zur Seite stehen. Gleich zu Beginn des Gottesdienstes dankte der Pfarrer seinem scheidenden Kollegen für seinen Dienst. Als Geschenk stand eine Olivenholz-Krippe aus Bethlehem auf dem Altar. „Ist er nicht noch ein bisschen jung für den Ruhestand?“, fragte Heine-Göttelmann die Gemeinde. Heitland gehe nicht aus Erschöpfung, sondern mache freiwillig Platz, damit die Evangelische Kirche von Westfalen auch künftig junge Pfarrerinnen und Pfarrer beschäftigen könne. Denn normalerweise arbeiten evangelische Pfarrer bis zum 66. Lebensjahr. Der Superintendent würdigte das Wirken des 58-Jährigen. Seine erste Pfarrstelle an der Gütersloher Erlöserkirche hatte er 17 Jahre lang inne. Hier widmete sich Heitland besonders den Kindertagesstätten und der Kirchenmusik. Außerdem engagierte er sich in der Notfallbegleitung und im Vorsitz des Vereins Haus Wolfgang.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Mit tatkräftiger Unterstützung seiner Frau Annette war Heitland dann sechs Jahre Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Teneriffa-Süd mit Dienstsitz in Playa de las Américas. Den Dienst auf der Sonneninsel hätten die Heitlands verlängern können. Doch sie wollten wieder in die Nähe ihrer drei erwachsenen Kinder Lutz, Jens und Ilka. In den letzten 21 Monaten hat Heitland in Ummeln und Rietberg ausgeholfen und sich dabei ganz auf seine Schwerpunkte Gottesdienst, Seelsorge und Musik konzentriert. Heine-Göttelmann dankte ihm für seinen Dienst „für Ihre Kirche und die Menschen“. Er bleibe Pfarrer, sei nun aber frei von Pflichten.</p>
<p class="bodytext">Nach dem Gottesdienst blieben noch viele Gemeindeglieder zum Kirchkaffee. Anita Biermann überbrachte Grüße und Dank der Evangelischen Kirchengemeinde Gütersloh. „Wir haben ein richtiges saftiges Mittelstück Ihrer Dienstzeit bekommen“, so die Vorsitzende des Bezirksverbands Gütersloh der Evangelischen Frauenhilfe. „Mit Ihnen hatten wir den Mut zum Kirchenasyl und der Strukturwandel verlor seinen Schrecken.“ Sie dankte Heitland auch für unzählige Besuche, tröstende Seelsorge und gute Predigten.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Auch Heitland selbst blickte auf 32 Jahre Pfarramt zurück. „Auf vielem, an dem ich mitwirken durfte, ruht Segen, ich gehe mit gutem Gefühl in den Ruhestand.“ Das Wichtigste in all den Jahren sei seine Frau Annette gewesen, die ihn stets „ertragen und getragen“ habe. Der Gemeinde sagte er „einen herzlichen Dank und Gott befohlen“.</p>
<p class="bodytext"><i>kj</i>&nbsp;&nbsp;</p>]]></content:encoded>
            
            
            <pubDate>Sun, 18 Dec 2011 14:53:00 +0100</pubDate>
        </item>
        
        <item>
            <title>Besinnliches, Beschwingtes und Beschwipstes</title>
            <link>http://www.kirchegt.de/ansicht/detail/article/467/a611ab83fbcab6ac40c9cb708f0a1264.html</link>
            <description><![CDATA[Sylvesterkonzert des Vokalquintetts Berlin in der Martin-Luther-Kirche]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Gütersloh. </b>Am Sylvesterabend, 31. Dezember um 19 Uhr findet in der Martin-Luther-Kirche Gütersloh traditionell ein Sylvesterkonzert statt. In diesem Jahr ist das Vokalquintett Berlin zu Gast mit einem Programm aus Besinnlichem, Beschwingten und Beschwipsten von Lasso und Lechner über Mendelssohn-Bartholdy und Verdi bis Hindemith und neueren Zeitgenossen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Das Vokalquintett Berlin sind Nathalie Siebert (Sopran), Christine Bohnenkamp (Sopran), Jonny Kreuter (Alt), Martin Netter (Tenor) und Amnon Selig (Bass). Die fünf jungen Musiker aus Deutschland, Österreich und Israel vereint die Erfahrung im Ensemblegesang und die Begeisterung für fünfstimmige Chorliteratur. Sie lernten sich in der Akademie der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik 2009 kennen, deren Künstlerischer Leiter den Impuls zur Ensemblegründung gab. Sie singen regelmäßig in namhaften Chören wie dem RIAS Kammerchor, dem Collegium Vocale Gent und dem Kammerchor Stuttgart. In ihrem Ensemble widmen sie sich schwerpunktmäßig der Musik der Renaissance und des Barock, aber sie sind auch Brückenbauer zwischen Tradition und zeitgenössischen Strömungen und arbeiten mit jungen Komponisten zusammen. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Das Sylvesterprogramm umfasst die ganze Spannweite ihres Könnens. Es erklingt das Renaissancemadrigal neben einem zeitgenössischen Stück über einen Text von Heinz Erhardt, Weihnachtslieder kommen noch vor oder werden aufs Korn genommen, der Winter ist ein Thema und den Abschluss bilden natürlich Trinklieder.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Karten für diesen musikalischen Auftakt in die Sylvesternacht – bestens geeignet als Weihnachtsgeschenk – sind für € 20 und € 10 bzw. ermäßigt € 15 und € 5 ab sofort erhältlich bei GT Marketing, Berliner Str. 63, Tel. 05241-211 3636 und an der Abendkasse.</p>
<p class="bodytext"><i>Anke Poon-Hebenstreit</i></p>]]></content:encoded>
            
            
            <pubDate>Sun, 18 Dec 2011 14:50:00 +0100</pubDate>
        </item>
        
        <item>
            <title>Weihnachtsgeschichte mal anders</title>
            <link>http://www.kirchegt.de/ansicht/detail/article/466/a7c227b8d7766f96ed6fd4abf5619e79.html</link>
            <description><![CDATA[Clemens Bittlinger und die „Bilder der Weihnacht“ zu Gast in Wiedenbrück]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Rheda-Wiedenbrück. </b>Zum zweiten Mal war der bekannte Theologe und Liedermacher Clemens Bittlinger in der Kreuzkirche Wiedenbrück zu Gast. Wieder in Kooperation mit der Katholischen St. Aegidiusgemeinde präsentierte er mit vier weiteren Künstlern seine „Bilder der Weihnacht“.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Im Angesicht von Krippe und Stern nahm Bittlinger die zahlreichen Besucher mit auf eine moderne Reise durch die Weihnachtsgeschichte. Der Funke im Publikum sprang schnell über, da die Liedtexte zum mitsingen über eine Leinwand mit passenden Bildern eingeblendet wurden. Beim Engel, der Maria die frohe Botschaft überbringt, angefangen, spannte sich der musikalische Bogen über Maria und &nbsp;Josef, die Hirten, die Tiere, die Weisen aus dem Morgenland bis hin zu Herodes und der Flucht nach Ägypten. Selbst der Stall und der Stern kamen zu Wort. Durch die Darbietung von Bibelzitaten, modernen Texten und melodischen Songs, bot Bittlinger nachdenklich, aber auch humorvoll ein perfektes Gesamtkonzept dar. Durch die besondere Erzählweise erwachte jede Figur zum Leben. Fast schien es so, als wäre man live dabei gewesen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Es stand jedoch immer die Frohe Botschaft der Weihnachtsgeschichte und das göttliche Kind im Mittelpunkt. Mit seinen bewegenden Texten verstand Bittlinger es, den eigentlichen Sinn von Weihnachten in die Gegenwart zu holen, sich auf das ursprüngliche zu besinnen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Musikalisch imponierte der international bekannte französische Multiinstrumentalist Jean Pierre Rudolph auf Violine, Mandoline und Flöte mit seinem ausdrucksstarken Spiel von Irischer Folkmusik. </p>
<p class="bodytext">Beim Tanz der Hirten und der Tiere spürte man, wie viel Lebendigkeit und Fröhlichkeit in der Weihnachtsgeschichte liegt. Der beliebte Schweizer Pianist David Plüss begleitete mit seinem einfühlsamen Tastenspiel am Keyboard. Percussionist Helmut Kandert aus Würzburg setzte auf den Punkt gebrachte Glanzlichter. Sängerin Lara Hermann aus Offenbach überzeugte mit ihrer reinen und klaren Stimme. Zusammen mit Bittlinger an der Gitarre entstand so ein meisterliches Klangbild der besonderen Art.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Ein wunderschönes und ergreifendes Konzert ging mit Bittlingers Segenslied: „Sei behütet auf deinen Wegen“ viel zu schnell zu Ende. Aber die Sehnsucht nach der Weihnachtsfreude wurde an diesem Abend ein Stück weit näher gebracht. </p>
<p class="bodytext"><i>Iris Tobian</i></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
            
            
            <pubDate>Sun, 18 Dec 2011 14:46:00 +0100</pubDate>
        </item>
        
        <item>
            <title>Zeichen setzen für Kinder und Familien</title>
            <link>http://www.kirchegt.de/ansicht/detail/article/465/da9ac51a6a4bb9c8a782b6a11ee39db7.html</link>
            <description><![CDATA[Geno Immobilien: Zustiftung von 750 Euro für die Evangelische Stiftung Gütersloh]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Gütersloh.</b> Förderung der Evangelischen Kindergärten in Gütersloh, Unterstützung von Kindern und Familien bei gesunder Ernährung und Bewegung, Stärkung der Kompetenz im täglichen Zusammenleben, das sind einige der Projekte, für die sich die Evangelische Stiftung Gütersloh seit 2006 engagiert.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Mit großer Freude nahm Ute Luther, die Vorsitzende der Stiftung, nun einen Scheck über 750 Euro von Architektin Heike Winter zugunsten der Stiftung entgegen. Die Geschäftsführerin von Geno Immobilien sagt zu den Hintergründen: „Mit großer Sorge verfolge ich mit meinem Team die Entwicklung in unserer Welt. Die Not ist an vielen Stellen sehr groß. Deshalb haben wir uns entschlossen, in diesem Jahr auf die Versendung der üblichen Weihnachtspost zu verzichten. Stattdessen wollen wir mit diesem Betrag ein soziales Anliegen hier vor Ort unterstützen. Wir sind überzeugt, dass dieser Betrag bei der Evangelischen Stiftung Gütersloh gut angelegt ist. Wir freuen uns, wenn wir damit ein Zeichen setzen und Kindern und Familien in unserer Stadt Gutes tun können.“</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Ute Luther stimmt zu: „In den wenigen Jahren ihres Bestehens hat die Evangelische Stiftung Gütersloh bereits viele Projekte in unserer Gemeinde auf den Weg gebracht. Wir sind auf Unterstützung aus der Bevölkerung angewiesen. Da freut es mich sehr, wenn wir mit dieser Zustiftung ermutigt werden, den eingeschlagenen Weg auch im nächsten Jahr tatkräftig fortzusetzen.“</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Seit 2006 hat die Evangelische Stiftung Gütersloh insgesamt etwa 50 Projekte mit einer Fördersumme von knapp 200.000 Euro unterstützt. Zum Schwerpunkt hat sich dabei das Engagement für Kinder und deren Familien herausgebildet. Die meisten Mittel gehen an die sechs evangelischen Kindergärten und kommen damit vielen hundert Kindern in der Stadt zu Gute.</p>
<p class="bodytext"><i>awd</i></p>]]></content:encoded>
            
            
            <pubDate>Thu, 15 Dec 2011 17:32:00 +0100</pubDate>
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            <title>Abschied von der Gnadenkirche</title>
            <link>http://www.kirchegt.de/ansicht/detail/article/464/22b731ee08a8e22b081fd03a2911da21.html</link>
            <description><![CDATA[Evangelisches Gotteshaus in Mastholte wird am 26. Dezember entwidmet]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Rietberg-Mastholte. </b>Jetzt ist es amtlich: Am Montag, 26. Dezember, findet um 9 Uhr in der Gnadenkirche Mastholte zum letzten Mal ein evangelischer Gottesdienst statt. Im Anschluss an den Gottesdienst wird Superintendent Christian Heine-Göttelmann die Gottesdienststätte entwidmen. Bereits im Sommer hatte das Presbyterium die gut 800 Protestanten im Gemeindebezirk Mastholte schriftlich informiert und bei einer Gemeindeversammlung seine Pläne erläutert. Am Dienstag, 6. Dezember hat das Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche von Westfalen die Schließung und damit verbundene Entwidmung beschlossen.</p>
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<p class="bodytext">„Wir wussten schon seit einiger Zeit, dass wir die Kirche in Mastholte auf Dauer nicht halten können“, sagt Pfarrer Dietrich Fricke. „Sie kostet uns über 30.000 Euro im Jahr und wird kaum noch genutzt.“ In den letzten Jahren habe sich das Gemeindeleben immer mehr nach Rietberg verlagert. Trotzdem, so der Pfarrer, sei dem Presbyterium die Entscheidung schwer gefallen. „Natürlich schmerzt es, die Gnadenkirche in der Birkenallee aufzugeben. Zahlreiche Gemeindeglieder haben sie Mitte der 1950er Jahre mit viel Herzblut selbst mit aufgebaut. Sie war ein Stück Heimat.“</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Angesichts sinkender Kirchensteuereinnahmen und Gemeindegliederzahlen sei es jetzt jedoch entscheidend, voraus zu blicken. Anfang der 2000er Jahre habe sich das Presbyterium auf den Weg gemacht, ein zukunftsfähiges Gemeindekonzept für die 110 Quadrat-Kilometer große Flächengemeinde mit rund 3700 Gemeindegliedern zu entwickeln. „Seit mehr als 10 Jahren sind in der Evangelischen Kirche von Westfalen zahlreiche Reformwege beschritten worden, um zukunftsfähig zu werden. Gemeindeleitungen werden gegenwärtig in ganz unterschiedlicher Weise herausgefordert, Strukturen zu verändern und neue Wege zu beschreiten. Damit Kirchengemeinden, gerade im ländlichen Bereich, auch in Zukunft noch überlebensfähig und attraktiv bleiben können, sind einschneidende Prozesse unabwendbar und nötig. Es soll schließlich auch in den nächsten Jahrzehnten evangelisches Leben in einer Kirchengemeinde in Rietberg geben. Und hier hat die Gemeindeleitung mit den zuständigen Presbyterinnen und Presbytern bereits vor Jahren einen guten Kurs eingeschlagen, indem Gemeindeaufbau generationsübergreifend konzipiert und umgesetzt wurde. Wir bauen nicht nur ab, wir wachsen auch“, betont Fricke. Als Beispiele nennt er die kirchenmusikalische Arbeit, religiöse Bildungsangebote, Freizeiten und Studienfahrten und natürlich auch das deutschlandweit einzigartige Bibeldorf: „Es ist mittlerweile eine feste Größe im Gemeindeaufbau und überregional bekannt als Ort, wo man die Welt und Umwelt der Bibel erklärt bekommt und im Wortsinn „begreifen“ kann.“</p>
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<p class="bodytext">Zur Mastholter Gnadenkirche gehört ein in den 1980er Jahren errichtetes Gemeindhaus. Der Gebäudekomplex steht auf einem rund 1.800 Quadratmeter großen Grundstück. Was mit dem Grundstück und den Gebäuden geschehen soll, ist noch offen. „Wir können uns einen Verkauf ebenso vorstellen wie eine Nutzung auf Basis eines Erbpachtvertrages.“</p>
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<p class="bodytext">Nach dem 26. Dezember werden Abendmahlsgeschirr, Altarbibel und Taufschale in der Evangelischen Kirche Rietberg und im Bibeldorf einen neuen Platz finden. Die Glocken will die Gemeinde ebenfalls behalten.</p>
<p class="bodytext"><i>kj</i></p>]]></content:encoded>
            
            
            <pubDate>Thu, 15 Dec 2011 11:35:00 +0100</pubDate>
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