Brackwede. Die 15 ehrenamtlichen Mitglieder der neuen Gemeindeleitung und das neun-köpfige Interprofessionelle Pastoralteam zünden zu Beginn des festlichen Vereinigungsgottesdienstes in der Brackweder Bartholomäuskirche fünf Kerzen auf den Altar an. Am Ende wird symbolisch nur noch eine große Kerze hinausgetragen. Dieser Gottesdienst in der vollbesetzten Kirche markiert den Zusammenschluss von fünf evangelischen Kirchengemeinden im Bielefelder Süden, der offiziell von der westfälischen Landeskirche für den 01. Januar 2026 beurkundet wurde.
Pfarrer Frank Schneider, Superintendent des Ev. Kirchenkreises Gütersloh, predigte zur Jahreslosung 2026 „Gott spricht, siehe ich mache alles neu“ und bezog sie direkt auf die Gemeinde Bielefeld-Süd. Er sprach den Ehren- und Hauptamtlichen sowie allen Gemeindegliedern zu, „Das Wort ist keine schnelle Lösung, sondern ein Versprechen. Es trägt uns, wenn noch nicht alles fertig ist.“ Nach den organisatorischen Schritten machte Schneider Mut, die neuen Strukturen mit Leben, Begegnung, Feiern sowie gemeinsamen Gottesdiensten, Freizeiten, Gruppen, Chören, Jugendarbeit und vielem mehr zu füllen.
Die neue Kirchengemeinde ist Rechtsnachfolgerin der fünf evangelischen Gemeinden im Bielefelder Süden, die zum Ev. Kirchenkreis Gütersloh gehören: Brackwede, Quelle-Brock, Senne-Emmaus, Sennestadt und Ummeln. Zu den Aufgaben der neuen Gemeinde mit 20.500 Gemeindegliedern gehört nun unter anderem ein gemeinsames Gottesdienstkonzept und eine Strategie für die Gebäude zu entwickeln.
Den musikalischen Rahmen für den Gottesdienst setzten Ensembles aus allen fünf Gemeinden.
Weitere Informationen auf der gemeinsamen Internetpräsenz www.evangelisch-bielefeld-sued.de und in den Social Media der Gemeinde. kkgt




