„Vielstimmigkeit des Kirchenkreises“

Chorfest mit sieben Chören - Verabschiedung von Kreiskantorin Judith Gröne

Vielstimmigkeit mit sieben Chören. Foto: Kerstin Jacobsen

Kirchenkreis. „Bei einer andächtigen Musik ist allzeit Gott in seiner Gnade gegenwärtig“ – mit diesem Zitat Johann Sebastian Bachs würdigte Superintendent Christian Heine Göttelmann beim Chorfest des Evangelischen Kirchenkreises Gütersloh die herausragende Bedeutung der Kirchenmusik. In dem festlichen Gottesdienst in der Gütersloher Martin-Luther-Kirche musizierten insgesamt sieben Sangesgemeinschaften: die Chöre der Kirchengemeinden Brackwede, Friedrichsdorf, Isselhorst, Quelle, Bielefeld-Senne, Ummeln sowie der Chor Cantabile (Region Nord Gütersloh). Die Orgel spielte KMD Sigmund Bothmann, die Gesamtleitung hatte Kreiskantorin Judith Gröne. Sie wurde mit diesem Gottesdienst zugleich in den Ruhstand verabschiedet.

 

Rund 150 geschulten Stimmen zu lauschen, die sich gemeinsam zum Lob Gottes erheben, war für die Anwesenden ein besonderes Erlebnis. Auch Superintendent Heine-Göttelmann zeigte sich beeindruckt und erkannte in ihnen die „Vielstimmigkeit des Kirchenkreises“ wieder. Neben den einzelnen Chören sangen auch alle gemeinsam „Laudate Dominum“ von Robert Jones, „Jauchzet dem Herrn, alle Welt“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy, Bachs „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ und „Was mein Gott will, das gescheh’ allzeit“ von Carl Löwe.

 

Superintendent Heine-Göttelmann erinnerte im Jahr „Reformation und Kirchenmusik“ an die „Wittenberger Nachtigall“ Martin Luther, der die ersten Lieder der Reformation als Protestlieder verfasst hatte. Einen internationalen Akzent setzten Gäste aus den tansanischen Partnerkirchenkreisen Kyerwa und Murongo. Auf Kisuaheli sangen die Pfarrer Yared Apolo Wakami und Pheneas Joas Nkabalinda sowie Mary Kakutona Kabigumila Tilaga und Jenia James Bamuhiga „Heri ni jina“ und beteten das Vaterunser.

 

Sichtlich bewegt nahm Judith Gröne die Würdigung ihrer Dienste durch den Superintendenten entgegen. In den letzten zwei Jahren hat sie neben ihrer musikalischen Arbeit in der Evangelischen Kirchengemeinde Ummeln „mit Nachsicht, behutsam und sensibel“ als Kreiskantorin gewirkt und dabei „Hervorragendes geleistet“. Die Anwesenden spendeten ihr herzlichen Applaus. Viele nutzten im Anschluss die Gelegenheit, Judith Gröne zu danken und ihr persönlich Glück und Segen für ihre Zukunft zu wünschen.

kj